Die erste Adventwoche meines SOUL-REBOOST-Journals hat begonnen.
Jene, die mit dem Journal arbeiten, durften in den letzten Tagen einen Schritt zurücktreten und sich ehrlich fragen: Wie geht es mir eigentlich wirklich?
Ohne Erwartungen von aussen. Ohne „Ich sollte“. Ohne „Ich muss funktionieren“.
Vielleicht hast auch du schon damit gestartet, vielleicht liest du hier zum ersten Mal davon … Egal, wo du gerade stehsT, ich lade dich ein, diese Woche gedanklich mit mir mitzugehen: Sieben Tage. Sieben kleine Reflexionen.
Jede davon dauert wenige Minuten. Und genau darin liegt die Wirkung. Denn Bewusst-sein entsteht nicht im großen Moment, sondern in der Wiederholung kleiner Schritte. Wir legen hier die Basis für neue Gewohnheiten, für ein neues Jahr, das sich nach dir anfühlt.
Wenn du magst, nimm dir dein Notizbuch zur Hand und lass uns starten!
Tag 1 – Deine Lebensbereiche
Wenn du nicht lenkst, wohin dein Leben geht,
tut es jemand anderes.
Vielleicht kennst du das Wheel of Life – ein Klassiker im Coaching, der nie seine Kraft verliert. Mit einem Blick wird sichtbar, was rund läuft, wo es eckt, wo vielleicht sogar Leere ist.
Falls du nicht mit dem SOUL-REBOOST-Journal arbeitest, im Internet findest du bestimmt eine Vorlage. Du kannst die Reflexion aber auch ohne machen:
Welche Bereiche in deinem Leben fühlen sich gerade nährend an, und welche nicht? Wähle drei Bereiche, die du 2026 stärken möchtest. Vielleicht Gesundheit, Beziehung, persönliches Wachstum. Und dann mach es greifbar:
Was kannst du täglich, wöchentlich, monatlich dafür tun?
Setze kleine, konkrete und machbare Meilensteine. So wird es nicht zum Muss oder Druck, sondern zur neuen Gewohnheit.
(PS: Im Bonusbereich des Journals findest du Tracker & Motivationstools, damit es leichter fällt dranzubleiben.)
Tag 2 – Rollen & Erwartungen
Welche Rolle lebst du – und welche Rolle lebt dich?
Wir tragen im Alltag so viele Hüte: Mutter, Partnerin, Freundin, Angestellte, Kollegin, Tochter, Schwester, Enkelin, Expertin, vielleicht auch Chefin. Und oft wechseln wir sie so selbstverständlich, dass wir gar nicht mehr merken, wann wir wer sind. Mit jeder Rolle geht ein bestimmtes Verhalten einher. Eine Erwartung. Manchmal auch ein Automatismus.
Und irgendwo dazwischen steht unser echtes Ich.
Es lohnt sich innezuhalten und ehrlich zu fragen:
Wer bin ich wirklich, hinter all diesen Rollen?
Welche davon nähren mich?
Welche kosten Kraft?
Welche habe ich aus Gewohnheit übernommen, und welche wähle ich bewusst?
Vielleicht möchtest du 2026 manche Rollen bewusster leben, mit Herz, Freude, Präsenz. Und manche vielleicht dankend ablegen oder zumindest reduzieren.
Nicht aus Egoismus, sondern aus Selbstachtung.
Denn Rollen sind wundervoll, solange wir sie führen und nicht von ihnen geführt werden.
Tag 3 – Einfluss vs. Kontrolle
Energie folgt Fokus – wofür nutzt du deine?
Nicht alles im Leben liegt in unserer Hand. Dcoh viel mehr, als wir oft glauben.
Wir haben Einfluss auf unsere Gedanken, unseren Blick auf die Welt und auf unsere Entscheidungen. Und genau das formt unsere Realität.
In meiner Begleitung erlebe ich immer wieder, wie befreiend ein simpler Perspektivwechsel sein kann:
Worauf habe ich wirklich Einfluss und worauf nicht?
Was davon halte ich fest, obwohl es mich Kraft kostet?
Und was könnte ich loslassen, zumindest für einen Tag?
Vielleicht möchtest du zwei Spalten ziehen:
Was ich beeinflussen kann
Was ich nicht beeinflussen kann
Und dann einen mutigen kleinen Schritt setzen:
Wähle eine Sache, die außerhalb deiner Kontrolle liegt und lege sie bewusst nieder, nur für 24 Stunden. Dafür entscheide dich für eine Sache, die du beeinflussen kannst und tu etwas Konkretes dafür.
Es geht nicht darum, alles umzukrempeln und sofort zu verändern. Manchmal reicht ein einziger Schritt in die richtige Richtung, um wieder atmen zu können.
Tag 4 – Bedürfnisse
Wenn du nicht sagst, was du brauchst –
wie soll es jemand wissen?
Gerade wir Frauen sind Meisterinnen im Funktionieren.
Wir halten, tragen, organisieren, kümmern uns und wenn alle anderen versorgt sind, sind wir dran. Oft bleibt dafür keine Zeit oder es zu spät, die Energie schon versiegt.
Ich werde häufig gefragt, wie ich „das alles schaffe“ – Kinder, Arbeit, Projekte, Alltag … Und ja, ich entscheide mich für viel, sehr bewusst. Aber ich kenne auch Momente, in denen ich einfach nur funktioniere. Der Unterschied ist:
Ich übe immer mehr, mir selbst zuzuhören. Nicht nur anderen.
Darum lade ich dich ein, dir heute ehrlich zu antworten:
Was brauche ich körperlich?
Was brauche ich emotional?
Was brauche ich mental?
Erfülle dir mindestens eine kleine Sache davon, ganz bewusst.
Ein Glas Wasser. Fünf Minuten draußen. Ein Moment Stille.
Manchmal verändert ein einziger Akt der Selbstzuwendung mehr, als wir glauben.
Und wenn du möchtest: Plane dir bewusst einen kleinen „Me-Moment“ in den nächsten Tagen ein. Noch besser, als wiederkehrendes Ereignis in deinen Kalender, vielleicht einmal pro Woche. Es müssen keine ganzen Tage sein. Aber es darf Zeit sein, die dir gehört.
Tag 5 – Energie-Inventur
Wo Energie fließt, entsteht Leben.
Wo sie versiegt, entsteht Leere.
Wir schenken Energie an so viele Dinge, Orte, Menschen, Gedanken … oft ohne es zu merken. Und genau hier beginnt Überforderung, sobald wir in all dem, was uns nicht gut tut, Raum und Zeit schenken und uns selbst dabei vergessen.
Mach dir einmal bewusst, was dich nährt und was dich leert.
Notiere drei Energie-Quellen und drei Energie-Räuber.
Und dann wähle einen Energie-Räuber, den du für die nächsten 24 Stunden pausierst. Nur mal testen und spüren. Was verändert sich?
Vielleicht kannst du diesen Räuber sogar durch eine Energie-Quelle ersetzen.
Ein kurzer Spaziergang statt Scrollen.
Ein Nein statt einem automatischen Ja.
Ein liebevoller Check-in mit dir statt Selbstkritik.
Achte darauf, dass dein Energie-Tank immer gefüllt ist, und du nicht auf Reerve Vollgas gibst!
Tag 6 – Innere Stimmen
Nicht jede Stimme in dir sagt die Wahrheit.
Nein, ich halte dich nicht für verrückt, nur weil du mit dir selbst sprichst!
Wir tun das alle. Die Frage ist nur: Wer spricht da eigentlich wirklich?
Manchmal ist es nicht unser wahres Selbst, sondern
… die Perfektionistin,
… die Zweifelnde,
… die Sicherheitsbeauftragte,
… die „Was-wenn-alles-schiefgeht“-Stimme.
Sie meint es gut. Sie will uns schützen. Aber sie hält uns genauso oft klein.
Stell dir heute diese Fragen:
Welche Stimme höre ich gerade am häufigsten?
Was sagt sie mir? Und vor allem – stimmt das wirklich?
Schreib den Satz auf, der dich immer wieder einholt. Vielleicht ist es etwas wie:
„Ich bin nicht gut genug.“
„Das kann ich nicht.“
„Andere machen das besser.“
Und dann drehe ihn bewusst um. Nicht, indem du in schönredest, sondern wahrheitsgemäß:
„Ich wachse mit jedem Schritt.“
„Ich darf lernen.“
„Ich bin auf dem Weg.“
Klebe dir diesen neuen Satz irgendwo hin, wo du ihn täglich siehst, z.B.Spiegel, Laptop, Kühlschrank … Und jedes Mal, wenn die alte Stimme laut wird, sagst du „Danke, dass du mich beschützen willst. Doch ich übernehme das jetzt selbst, ich bin groß genug. Ich weiß, ….. “ – füge deinen neuen Satz ein.
Am Anfang fühlt sich das vielleicht noch etwas ungewohnt an. Aber lass aus dem Monolog ein stärkendes Zwigespräch entstehen, dass von dir geführt wird. Nicht als Kampf, sondern als kleine Erinnerung an dich selbst.
Und mit der Zeit übernimmt diese neue Stimme mehr Raum.
Die Kritikerin darf leiser werden und deine Wahrheit lauter.
Tag 7 – Werte
Wenn du gegen deine Werte arbeitest, arbeitest du gegen dich.
Wir alle haben Werte. Wenn wir nach ihnen leben, fühlt sich das stimmig an, ruhig, echt, verbunden. Doch sobald wir gegen sie handeln, entsteht Spannung. Eine innere Zerreißprobe. Manchmal subtil, manchmal laut. Egal ob in der Partnerschaft, im Beruf oder im Alltag: Werte beeinflussen, was uns wichtig ist und was uns antreibt.
Erinnerst du dich an das Lebensrad vom ersten Tag? Wähle nun pro Lebensbereich drei Werte, die dich 2026 begleiten sollen.
Was ist dir wirklich wichtig?
Welche Qualitäten sollen dein Jahr prägen?
Und warum genau diese?
Schreib dir zu jedem Wert ein kurzes Warum. Aus dem Bauch heraus. Was bedeutet dieser Wert für dich? Welche Sehnsucht steckt dahinter?
Und dann stell dir vor, wie ein Tag aussieht, an dem du konsequent nach diesen Werten lebst.
Was verändert sich?
Wie fühlst du dich?
Welche Entscheidungen triffst du leichter?
Halte dieses innere Bild und die entstehenden Emotionen fest. Werte sind nicht nur Worte. Sie sind Orientierung, Selbstrespekt und der Anfang von Klarheit.
Mein Fazit
Ein paar Minuten Reflexion pro Tag verändern mehr als du glaubst. Du leistest dadurch nicht „mehr“, sondern wirst dir deiner Selbst bewusster. Weil es dich mit dir verbindet. weil du dadruch präsent wirst, weil du von innen nach aussen handelst, statt automatisch zu funktionieren. Geführt von deinem inneren Kompass und dem, was du wirklch willst.
Und falls du dir gerade denkst:
Schade, ich hätte mir das SOUL-REBOOST-Journal doch bestellen sollen …
Die gute Nachricht: Du kannst jederzeit einsteigen!
Ohne Druck. Ohne Perfektion. Mit dir. Für dich.
Ich begleite dich gerne auch persönlich, wenn du Fragen hast oder irgendwo steckenbleibst. Schreib´ mich einfach an. Du musst nicht alleine gehen!
Und nächste Woche tauchen wir in Woche 2 ein:
Es wird um Stärken, Erfolg, Glück, Mut, Leidenschaft und Motivation gehen.
Eine Einladung an dein Zukunfts-Ich.
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Tiefe, Reflexion & sanfte Impulse für dich.
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